Christliches in der AfD

3 Presse-/Kundenstimme

Lieferzeit: 3-4 Werktage

2,90 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Presse- /Kundenstimme

3 Artikel

pro Seite
Wer als Christ auch Christus zuhört ... Presse-/Kundenstimme von Marcus
Das Büchlein ist mehr als ein "Werbegag" - es zeigt verkürzt und plakativ, was an der AfD tatsächlich christlich ist.
Nicht was sie behauptet, sondern geprüft an der Heiligen Schrift.
Und da ist eben: NICHTS.
Was wäre da sonst zu schreiben? Tausende Worte über nichts?
Eine monothematische Partei, die sich ihre Rechtfertigung durch Angstverbreitung und Hass schafft, ist nicht mit christlichen Ideen in Einklang zu bringen. Nur ein Beispiel: Jesus selbst beantwortet in Mk 12,31 die Frage nach dem höchsten Gebot: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"
Von Nächstenliebe ist aber bei der AfD so gar nichts zu spüren.
NICHTS (Veröffentlicht am 20.09.2018)
Form: gut; Inhalt: falsch! Presse-/Kundenstimme von Alfred
Die Broschüre erweist sich als eine vordergründig effekthaschende Idee bei dem fragwürdigen Unterfangen, Andersdenkende mit falschen - jedoch leicht zu widerlegenden - Behauptungen blöd aussehen zu lassen. Besser informiert ist man allemal, wenn man sich zur Quelle begibt, anstatt blindLINKS Beschreibungen über die Quelle zu glauben.

Die Behauptung, es gebe nichts Christliches in der AfD ist bereits mit der Betrachtung eines einzigen Themas widerlegbar, welches die Gemüter unserer Gesellschaft derzeit meiner Wahrnehmung nach am Tiefsten bewegt:

Die Massenmigration kulturfremder Menschen in unser Land.

Um nun eine Kategorisierung vornehmen zu können, die Christliches von nicht Christlichem unterscheidet, bedarf es zunächst einmal eines objektiven Beurteilungsmaßstabes respektive einer Definition des Begriffes „christlich“. Christlich meint meiner Ansicht nach „Christ-gemäß“ bezogen auf den ursprünglichen Träger des Titels „Christus“ nämlich jenes Jesus von Nazareth, welcher gemäß der Bibel für sich in Anspruch nimmt, Gottes Sohn, also Abbild Gottes in Menschengestalt zu sein. Was also Gottes Wort, die Bibel, uns vorgibt als Haltung und Verhaltensweise, sollte als „christlich“ angesehen werden. Ob den geneigten Leser/Forscher/Beobachter das Dargestellte dabei inhaltlich gefällt oder nicht, darf bei der Anwendung dieses Maßstabes dann keine Rolle spielen.

Für den Christen ist Gottes Wort bindende Richtlinie in allen Fragen. Was also sagt uns die Bibel über den Umgang mit Fremden im eigenen Volk? Im Neuen Testament ist zu dieser Frage kaum etwas zu finden, denn die christliche Gemeinde im Neuen Testament ist kein Volk, sie ist verfolgte Minderheit. Die Beispiele zur Nächstenliebe beziehen sich auf die persönliche zwischen-menschliche Ebene und sind deshalb als Referenzstellen nicht geeignet. Sie sagen uns nichts über das Aufnahmeverhalten gegenüber fremden Menschenmassen in unser Volk.
Zum gesellschaftspolitischen Umgang mit dem Fremden als Volk sagt uns dagegen das Alte Testament einiges. Auffallend ist hier zunächst, dass sowohl der hebräische als auch der griechische Grundtext klar zwischen zwei Arten von Fremden unterscheidet. Der Fremde, der die Bräuche und Gewohnheiten des Gastvolkes uneingeschränkt annimmt und der Fremde, der dies ablehnt. Die biblische Unterscheidung der beiden ist so gravierend, dass jeweils unterschiedliche Begriffe für die beiden verwendet werden.

Durchgehend wird der sich integrierende Fremde (hebräisch ger, griechisch proselytos) mit allen Rechten und Pflichten in das Gastvolk aufgenommen, während derjenige Fremde, der sich nicht integrieren will (hebräisch nechar, griechisch allodrios), von allen Rechten und Pflichten – insbesondere den sozialen Vorzügen – nach eigenem Wunsch - ausgeschlossen bleibt.

Im zweiten Buch Mose 12,43-49 beispielsweise gibt Gottes Wort bezüglich des Passahfestes vor: „Kein Fremder [nechar/allodrios] soll davon essen.“ Und weiter: „Wenn aber ein Fremdling [ger/proselytos] bei dir wohnt und dem Herrn das Passah feiern will, so soll bei ihm alles Männliche beschnitten werden und dann komme er herbei, um es zu feiern und er soll wie ein Einheimischer des Landes gelten.“ Auch an anderen Stellen, wie 3.Mose 19,33 und 34; 3.Mose 24,22; 4. Mose 15,15,16,26 oder Hesekiel 47,22 ist von dem Fremden [ger/proselytos] die Rede, der sich vollständig in das Volk Israel integriert hat und der deshalb ohne Unterschied zum Einheimischen zu behandeln ist. Von dem anderen Fremden spricht beispielsweise Psalm 144,7: „Strecke deine Hand aus von der Höhe, reiße mich heraus und errette mich aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde [nechar/allodrios].“ Oder 5. Mose 23,20: „Du sollst deinem Bruder keine Zinsen auferlegen, … von dem Fremden [nechar/allodrios] magst du Zins verlangen.“

Gottes Wort, die Bibel macht damit einen klaren Unterschied zwischen integrationswilligen Fremden und integrationsunwilligen. Sie stellt deutlich heraus, dass es ein Miteinander nur durch vollständige Integration des Fremden in das Gastvolk gibt. Zudem wird aus der biblischen Vorgabe hier klar deutlich, dass Integration die Entscheidung und Bringschuld des Fremden ist. Bereits damit werden alle diesbezüglichen Debatten unserer Tage nach dem christlichem Maßstab ad absurdum geführt.

Das Grundsatzprogramm der AfD beinhaltet zu der Frage des Umgangs mit Fremden unter Ziffer 9.4 Integration folgenden Text:

Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert. Um mit Einwanderern in der Zukunft friedlich zusammenleben zu können, ist deren Integration unerlässlich. Nur so lässt sich auch das weitere Vordringen von Gegen- und Parallelgesellschaften in unserem Land verhindern.
Gelingende Integration fordert von Einwanderern jeden Alters nach einer angemessenen Zeit die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift, die Achtung und gelebte Bejahung unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie den Verdienst des eigenen Lebensunterhalts. Assimilation als weitestgehende Form der Integration ist zwar anzustreben, aber nicht erzwingbar.
Jeder Einwanderer hat eine unabdingbare Bringschuld, sich zu integrieren; er muss sich seiner neuen Heimat anpassen, nicht umgekehrt. Eine fortgesetzte Zuwanderung von Menschen mit denkbar schlechten Integrationsaussichten verschärft die bestehenden Probleme und ist daher unverantwortlich. Gute Integrationsaussichten müssen für eine Einreise mit der Absicht eines dauerhaften Aufenthalts künftig Bedingung sein. Der Daueraufenthalt setzt gelungene Integration voraus. Wer sich der Integration verweigert, muss sanktioniert werden und letztendlich auch sein Aufenthaltsrecht verlieren können.

Aus dem Vergleich der einschlägigen Stellen in der Bibel und dem Grundsatzprogramm der AfD geht bei unvoreingenommener Haltung klar hervor, dass sie einander entsprechen. Mit andren Worten, es gibt also bereits zu dieser ersten Thematik sehr wohl etwas Christliches, eine biblisch gegründete Haltung in der AfD. Ich gehe nicht so weit zu behaupten, dass der Inhalt des Grundsatzprogrammes der AfD bewusst auf die Vorgaben der Bibel abgestellt ist. Doch unsere christlich-abendländische Zivilisation, zu deren Erhalt die AfD nun einmal angetreten ist, beruht eindeutig auf dem Fundament des biblischen Christentums. So nimmt es nicht Wunder, dass Bestrebungen mit der Zielsetzung, diese unsere althergebrachte Lebensweise, unsere Kultur zu schützen, konsequenter Weise dazu Vorgaben in der Bibel finden wird. Dies erscheint geradezu logisch.

Der Anspruch des Echter-Verlags, recherchiert zu haben, ist vor diesem Hintergrund in Frage zu stellen. Denn bewusst oder unbewusst wurden die einschlägigen thematisch passenden Bibelstellen nicht zu dem sich geradezu aufdrängenden Vergleich herangezogen.

Alfred Schmitt
(Veröffentlicht am 31.03.2018)
Gut recherchiert! Presse-/Kundenstimme von Jürgen
Super Buch! Alles Wesentliche ist umfassend und für jeden verständlich erklärt. Ein Muss für jeden aufgeklärten Bürger! (Veröffentlicht am 16.03.2018)

3 Artikel

pro Seite
Schreiben Sie Ihre Leserrezension

Only registered users can write reviews. Please, log in or register