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Stirbt die vierte Gewalt, Michael Husarek?

Tageszeitungen waren in Deutschland neben dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Informationsmedium über Jahrzehnte beinahe konkurrenzlos. Sie galten in dieser Funktion als Garanten einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und damit als vierte Gewalt im Staat. Seit Beginn des Internets schwindet die ehemalige Monopolstellung. Digitale Medien gewinnen zwar an Bedeutung, Bezahlmodelle sind am Markt jedoch nur schwer zu etablieren. Nicht nur jüngere Zielgruppen sind vor allem auf Social Media-Plattformen präsent. Schwere Zeiten für Qualitätsjournalismus brechen an. Zumal Desinformation und Fake News massiv zunehmen. Wie beeinflusst dieser massive Wandel das Verhältnis von Politik und Öffentlichkeit? Behalten privat finanzierte Medien ihre Rolle als vierte Gewalt? Der Essay des Chefredakteurs der Nürnberger Nachrichten beleuchtet die gegenwärtigen Herausforderungen und skizziert Wege zur Sicherung eines zukunftsfähigen Qualitätsjournalismus.
Reihe: Edition Fragezeichen, Band 2
65 Seiten
11 x 18 cm. Klappenbroschur
€ 10,00 (D) / 10,30 (A)
ISBN 978-3-429-06929-2
1. Auflage 2026
Aktuelle Veranstaltungen mit dem Autor, s. Termine
Weitere Informationen zur Buchreihe bei der Akademie CPH: Edition Fragezeichen
Husarek, Michael

(Jahrgang 1966) ist seit zehn Jahren
Chefredakteur des Verlags Nürnberger Presse. Er verantwortet unter anderem die
Nürnberger Nachrichten sowie die Onlineportale nn.de und nordbayern.de. Er hat
Politische Wissenschaften und Neuere Geschichte studiert. Den Medienwandel hat
er in den vergangenen 30 Jahren als Redakteur miterlebt. Er ist Vater von sechs
Söhnen und begeisterter Bergwanderer.
© Autorenfoto: Hans-Joachim Wincckler