Liturgie an den Rändern

Liturgie an den Rändern
Liturgie an den Rändern

Suchbewegungen in neuen liturgiewissenschaftlichen Feldern

Gott „stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen“ (Lk 1,52). Das Magnificat ruft ein biblisches Bild auf, in dem Gott sich besonders den Rändern zuwendet. Papst Franziskus konkretisiert dieses Bild in seinem Auftrag an die Kirche, „hinauszugehen aus der eigenen Bequemlichkeit und den Mut zu haben, alle Randgebiete zu erreichen, die das Licht des Evangeliums brauchen“ (Evangelii Gaudium 20).

Diese Rede von den Rändern hat auch Implikationen für Liturgie und Liturgiewissenschaft: Wie sieht eine Liturgiewissenschaft aus, die nicht nur diese Ränder in den Blick nimmt, sondern sich von diesen aus versteht? Wie ist dieser Auftrag zu adaptieren in einer Zeit, in der Liturgie weite Teile der Gesellschaft nicht mehr erreicht und in der die Zahlen der Teilnehmenden an Gottesdiensten stetig sinken? Welche Liturgien werden jetzt schon an den sogenannten religiösen, sozialen und gesellschaftlichen Rändern gefeiert?

Mit Beiträgen von Dominik Abel, Stephan Tautz, Florian Wegscheider, Christina Dietl-Stade, Sebastian Schmidt, Dominique-Marcel Kosack, Miriam Vennemann, Werner Krennbauer, Thomas Roscher und Petrus Dreyhaupt.

Reihe: „Erfurter Theologische Schriften“, hrsg. von Prof. Dr. Elke Mack und Prof. Dr. Myriam Wijlens,
Band 57

236 Seiten
14,5 x 21 cm. Broschur
€ 34,00 (D) / € 35,00 (A)
ISBN 978-3-429-06910-0

Diesen Titel gibt es nach Erscheinen auch als eBook:
ISBN 978-3-429-06911-7 / € 28,99 (PDF)

Erscheinungstermin: Oktober 2026

Abel, Dominik/Haslwanter, Elias/Roppelt, Rowena/Schmidt, Sebastian (Hg.)

 

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